I4D

I4D - Investigativjournalists for democracy

Erstmal macht sich ein Investigativjournalist im Job keine Freunde. Dies ist aber auch nicht das Ziel. Vielmehr arbeiten Investigativjournalisten undercover mit beharrlichen Durchhaltevermögen und Zielstrebigkeit mit einer Disziplin im vollem Bewusstsein, insbesondere diese bei deren "Outing" "Enttarnung" diese nach wie vor Lebensgefahren oder Gefängnisaufenthalten ausgesetzt sind. 

Wegen Ihrer Arbeit sind Investigatifjournalisten ununterbrochen Gefahren wie:

  • Repressionen
  • Mordanschläge
  • Inhaftierungen zum Erschweren ihrer Arbeit 
  • Folter
  • Entführung
  • Einschüchterung 
  • Zersetzung
  • Diffamierung
  • Diskreditierung
  • Einweisung Psychiatrie durch Gefälligkeitsgutachen
  • Existenzvernichtung
ausgesetzt. 

Morde an erfolgreichen, für die im Fokus stehenden aber unliebsamen, Journalisten sind auch heute im 21 Jhdt. nicht unüblich. 

Jamal A. Kashoggi:
Der brutale und skrupellose Mord am Kollegen Jamal A. Kashoggi, obendrein in einer Botschaft würde ohne Beweise, durch dessen Liveübertragung seiner Smartwatch auf den Backup Server, wahrlich nahezu niemand glauben. Schon gar nicht würde überhaupt wegen eines Mordes ermittelt werden. 

Ohne dem berufsbedingtem Misstrauen durch Jamal A. Kashoggi, und dessen Liveübertragung seiner Smartwatch, wäre dies in einem Diplomatischen Botschaft ermittlungstechnisch das perfekte Verbrechen, ein Mord gewesen. Niemand hätte ein Anrecht auf Herausgabe der Videos, DNA, Spuren, Beweisen, gehabt. Am Ende wäre Hr. Jamal A. Kashoggi vielleicht als vermisst oder verschollen gemeldet worden und nach zehn Jahren zu den Akten gelegt worden als cold Case. 

Alexei A. Nawalny:
In zentral Russland vergiftet. In einem russischen Krankenhaus durch Ärzte in vorauseilendem Gehorsam im Krankheitsverlauf beobachtet und überwacht, aber offensichtlich keine Intentionen um ein Überleben des regierungskritischen Journalisten, Oppositionspolitiker und Rechtsanwalt sowie Familienvater zu retten. Es wurde auf Zeit gespielt um auch dieses Perfide gescheiterte Mordkomplott zu vertuschen. Aus höchsten politischen Interesse rettete man Hr. Alexei A. Nawalny in Europa / Deutschland durch Einladung der deutschen Bundeskanzlerin Merkel im Zusammenwirken mit Spezialkräften der deutschen Bundeswehr und der Charité Berlin das Leben. 

Andernfalls wäre auch hier ein perfider Mordanschlag durch außergewöhnliches Militärisches Giftgas am Ende als Ableben durch natürlichen Tot publiziert worden. 

Die Ermittlungsbemühungen in solchen Mordfällen sind häufig nicht von Erfolg gekrönt: Zwischen 2008 und 2018 wurden 40 Journalistenmorde auf den Philipinen nicht aufgeklärt. Auch in Mexiko, Somalia, und IRak gab es hohe Zahlen ungeklärter Mordfälle an Journalisten. 


Nicht überlebt haben solche Mordkomplotte etwa die Kollegen:
  • Gerogi Markow - London †
  • Ugur Mumcu - Ankara †
  • Galina Wassiljewna Starowoitowa - Sankt Petersburg †
  • Alichan Gulijew - Moskau †
  • Paul Klebnikov - Moskau †
  • Theo van Gogh - Amsterdam †
  • Anna Politkowskaja - Moskau †
  • Alexander Litwinenko - London †
  • Stanislaw Markelow - Moskau †
  • Natalja Estemirowa - Inguschetien †
  • Anja Niedringhaus - Banda Khel †
  • Pawel Grigorjewitsch Scheremet - Kiew†
  • Jan Harlfinger † - 2018 - Spanien
  • Daphne Caruana Galizia - Malta † - 2017 - Bidnija | Malta
  • Jàn Kuciak - Trnava † - 2018 - Velkà Maca | Slowakei
  • Arturo Alba Medina † - 2020 - Ciudad Juarez | Mexiko

Nachstehend die Statistik der weltweit ermordeten Journalisten. 



Num Quam Retro - Keinen Schritt zurück! 

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